Kommentare: 4
  • #4

    N.Zorn (Freitag, 29 Juli 2022 09:05)

    Sehr geehrte Frau oder Herr K. Merk,
    vielen Dank für Ihren Gästebucheintrag und Ihre Fragestellungen.
    Gerne möchte ich als Vorsitzender - in Abstimmung mit unserer Fraktion - Ihr Anliegen und Ihre Fragestellungen beantworten - soweit dies hier über das Gästebuch möglich ist.
    Vorausschicken möchte ich, dass wir als örtliche CSU leider nur über 5 von 16 Gderäten verfügen und damit immer zur Erreichung einer Mehrheit auf die beiden anderen Gruppierungen (UBG und SPD) angewiesen sind. Nun konkret zu Ihren Punkten:
    - Ausbau der Kreisstr. WÜ 3
    Wie Sie sicherlich wissen, war die CSU die einzige örtliche Gruppierung, die sich von Anfang an gegen eine Vollsperrung der WÜ3 wendete, mehrere Alternativen in schriftlicher und medialer Form entwickelte und kund tat, eine "Fahrrad-Demo" organisierte und sogar eine Petition gegen die Vollsperrung startete (nachzulesen auf unserer Homepage, Instagram und Facebook). Leider erfolglos, sicherlich auch, weil die Unterstützung anderer Gruppierungen fehlte und damit kein geschlossenes (Meinungs-) Bild abgegeben wurde.
    - Kindergartenpersonal
    Wir hätten gerne unser KIGA-Personal als Angestellte der Gde behalten. Deshalb hat die CSU sich bei beiden Abstimmungen im Gderat gegen eine Überleitung des Personals ausgesprochen. Wir als CSU haben sogar einen Kompromissvorschlag eingebracht, der sichergestellt hätte, dass das Personal, das nicht zum Träger "Johanniter" wechseln möchte, im Arbeitsverhältnis der Gemeinde verbleibt. Idee war, dass ein Kindergarten wieder ausschließlich durch die Gemeinde betrieben wird. Denn entgegen der Auffassung der Bgm'in und der UBG bzw. SPD "können wir Kindergarten in Güntersleben", wenn wir nur wollen!
    Da Sie der "Vergleich der wirtschaftlichen Situation, wenn die Gemeinde komplett für die Kitas verantwortlich ist - und was es jetzt unter dem Strich kostet, wenn die Gemeinde dies abgibt und mit einer Vielzahl an Zuschüssen (Personal, laufende Betriebskosten, Unterhalt der Gebäude)" interessiert, muss ich allerdings feststellen, dass sich dies schwierig gestaltet, da genaue Zahlen zur Vergleichbarkeit nicht vorliegen. Es ist anzunehmen, dass wir bei den Personalkosten Geld einsparen würden, da die zusätzlichen Mitarbeiter*innen, die über die Johanniter-Unfall-Hilfe eingestellt sind, nach einem anderen Tarifvertrag bezahlt werden. Beim Gebäudeunterhalt wären vermutlich nicht alle zuletzt durchgeführten Maßnahmen umgesetzt worden, so dass wir in diesem Bereich auch gespart hätten, aber nunmehr höhere Kosten durch die Forderungen der "Johanniter" hatten.
    Und dennoch glauben wir, dass dies alles nachrangig wäre, weil wir einfach feststellen müssen, dass der Wille in der Gde fehlt, unser verdientes KIGA-Personal zu halten.
    Leider haben wir als CSU Güntersleben nur 5 von 16 Sitzen im Gderat und konnten unsere Ansichten und Ideen gegen die "Koalition von UBG und SPD" in mehreren Punkten nicht durchsetzen. So müssen wir alle mit den Mehrheitsentscheidungen leben.
    Aber es hilft für die nächste Wahl, die o.g. Missstände und Fehlentwicklungen in privaten Gesprächen auf breiter Basis immer wieder zu diskutieren und anzusprechen.
    Sie sind darüber hinaus herzlichst eingeladen, an unseren Veranstaltungen zur Diskussion und Austausch teilzunehmen und/oder uns zu unterstützen.
    Wir freuen uns auf Sie! Wenn Sie noch Fragen haben, gerne über mich, über unsere Vertreter im Gderat oder einfach über das Gästebuch.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Norbert Zorn

  • #3

    K. Merk (Mittwoch, 27 Juli 2022 10:26)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie lange will die CSU noch zuschauen, wie die UBG-Bürgermeisterin mit tatkräftiger Unterstützung der SPD den Karren vor die Wand fährt? Alle Gemeinnderäte sind von den Bürgern gewählt und verpflichten sich dem Gemeinwohl.

    Ich erinnere an das Fiasko mit dem Ausbau der Kreisstraße, wo sich die Bürgermeisterin einfach versteckt hat und abgetaucht ist. Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Kein Problem, wenn der Arbeitsplatz nur ein paar Meter über die Straße entfernt ist. Jetzt wird das Kindergartenpersonal einfach vor die Tür gesetzt - und das mithilfe der Sozialdemokraten - es fehlen die Worte. Abgesehen davon, dass man mit Menschen, für die vor ein paar Monaten noch geklatscht worden ist, so nicht umgeht. Kann mal jemand die Zahlen veröffentlichen, was dieses Kindergarten-Fiasko dem Steuerzahler/Bürger kostet? Mich interessiert der Vergleich der wirtschaftlichen Situation, wenn die Gemeinde komplett für die Kitas verantwortlich ist - und was es jetzt unter dem Strich kostet, wenn die Gemeinde dies abgibt und mit einer Vielzahl an Zuschüssen (Personal, laufende Betriebskosten, Unterhalt der Gebäude). Ich bin gespannt.

  • #2

    N. Zorn (Sonntag, 01 Mai 2022 11:31)

    Lieber Herr Deuschler,
    vielen Dank für Ihren Eintrag in unser Gästebuch. Wir werden Ihre Anregungen in der nächsten Vorstandssitzung besprechen. Unsere Parteiarbeit wird ungeachtet dessen natürlich vor allem im Verbund mit allen anderen gewählten Mitgliedern aller Parteien des Gemeinderates besprochen und entschieden. Nicht immer können wir leider unsere Ideen umsetzen. Was die soziale Arbeit anbelangt, obliegt dies primär den sozial-karitativen Einrichtungen. Da wollen wir gerne politisch unterstützen, aber keine Konkurrenz sein. Unser Schwerpunkt ist in der politischen Arbeit vor Ort, um Ziele der Kommunalarbeit und des Zusammenlebens umzusetzen.
    Was die Ortsschilder anbelangt werden wir dies insbesondere überlegen und "verbessern".
    Für weitere Fragen / Anregungen stehe ich als Vorsitzender oder aber auch alle Mitglieder unseres Vorstandes sowie unsere gewählten Mitglieder des Gemeinderates gerne und jederzeit zur Verfügung.
    Mit besten Grüßen
    N. Zorn

  • #1

    Walter Deuschler (Samstag, 30 April 2022 09:50)

    Hallo Herr Zorn

    Mir fällt leider immer wieder auf, dass wir als Partei mit dem C im Namen nie, zumindest so gut wie nie unser C wie christlich zeigen.
    Wird z.B. schöne Weihnachten an den Ortstafeln gewünscht, tut dies die SPD. Werden humanitäre Unterstützungen geplant, ist die SPD beteiligt und werbewirksam in der MP abgebildet. Ganz sicher fällt das nicht nur mir auf, sondern allen Günterslebenern.
    So treten wir, wenn überhaupt, sicher nicht positiv in Erscheinung.
    Es scheint mir, als würde sich die CSU Güntersleben darauf ausruhen, dass sie die CSU ist und sich dabei von den Anderen die "Butter vom Brot "nehmen lassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Walter Deuschler
    (Mitglied des OV)