Kommentare: 4
  • #4

    N. Zorn (Donnerstag, 08 Oktober 2020 16:15)

    Am 06. Oktober 2020 wurde im Gemeinderat der Antrag der CSU zum Anbringen von gelben Schleifen als symbolischer Ausdruck der Verbundenheit zur Bundeswehr und ihren Soldatinnen und Soldaten in den Auslandseinsätzen - wie in Veitshöchheim bereits sichtbar an allen Ortseingängen und am Mittelpunkt Europas in Gadheim aufgestellt- behandelt. Leider muss konstatiert werden, dass die notwendige Unterstützung sowie das Interesse fehlte und dieser Antrag abgelehnt wurde.
    Die Bürgermeisterin (UBG) argumentierte, dass dies "keine Aufgabe der Gemeinde" und das Anbringen "Privatsache (z.B. am Garagentor oder Privat-Kfz)" sei. Darüber hinaus müsse man damit rechnen, dass auch andere Vereine und Organisationen (z.B. Freiwillige Feuerwehr) den Antrag stellen könnten, ein "Schild" aufzustellen. Der 2. Bürgermeister, Herr Möldner (SPD), befürchtete einen "Schilderwald", dem man "nicht mehr Herr werde".
    Der 3. Bürgermeister, Herr Emmerling (UBG), argumentierte, dass die Bundeswehr eine Berufsarmee sei und deshalb ein Anbringen von Solidaritätszeichen nicht zwingend notwendig sei. Das Schild müsse zudem gekauft, angebracht und sich gekümmert werden, dass es nicht irgendwann "schief hänge". Dies sei keine Aufgabe der Gemeinde und deshalb abzulehnen.
    Bewertung: Leider wurde überhaupt nicht verstanden, um was es eigentlich ging, und was der Zweck des Antrages war.
    Es ging darum, dass die Gemeinde Güntersleben, die durch die Bundeswehr als ehemaliger Standort und Arbeitgeber über Jahrzehnte geprägt wurde und immer noch wird - mit einem kleinen Zeichen öffentlich bekundet, dass diese zu den Angehörigen und deren Familien unserer Streitkräfte, insbesondere zu den in die Auslandseinsätze abgestellten Soldaten*innen (auch aus Güntersleben) steht – wie dies bereits in vielen Städten und Gemeinden heutzutage der Fall ist. Dies wäre sichtbarer Ausdruck der gegenseitigen Verbundenheit. So haben beispielsweise auch - im umgekehrten Fall - immer Soldaten*innen im Auslandseinsatz bei größeren Einheiten und Verbänden z.B. ein Ortsschild ihrer Heimatgemeinde dabei.
    Es muss leider in Güntersleben festgestellt werden, dass selbst ein kleines, öffentlich zum Ausdruck gebrachtes Zeichen der Solidarität nicht gewünscht ist.
    In Güntersleben wohnen - u.a. wegen dem ehemaligen Bundeswehr-Munitionsdepot am Ort (bis weit in die 90er Jahre) und durch die Kaserne in VHH mit mehr als 1200 Soldaten*innen - in fast jeder Straße Bundeswehr-Angehörige mit ihren Familien. Darüber hinaus fahren täglich Soldaten*innen auf dem Weg zur Arbeit, nach Hause oder dienstlich durch Güntersleben oder kaufen dort ein. Es wäre ein starker Ausdruck der Verbundenheit, der eigenen Dorfgeschichte und des Stolzes auf die eigenen Streitkräfte gewesen, ein Symbol für 30 Euro am Ortseingang aufzuhängen. Sehr schade! (P.S.: die vorgebrachten „Hausmeister“-Bedenken sind lächerlich und diese gibt es in zahlreichen Gemeinden in Deutschland - Gott sei Dank! - nicht.
    Hoffentlich hört man in einer öffentlichen Rede in Güntersleben auch nie Bedauern, dass die gesellschaftliche Anerkennung von Uniformträgern abnimmt.

  • #3

    Roland Stengl (Montag, 27 Januar 2020 12:45)

    Liebe Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Güntersleben!
    In Güntersleben leben viele aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten. Sie haben hier auf Zeit oder dauerhaft eine neue Heimat gefunden. Über Parteigrenzen hinweg schlage ich deshalb vor, an den Ortseingängen jeweils eine Gelbe Schleife für die öffentliche Bekundung von Solidarität und Unterstützung mit Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz anzubringen.
    Ich würde mich freuen, wenn die CSU einen diesbezüglichen Antrag im Gemeinderat einbringen könnte. Die Antragstellung könnte meinerseits durch eine entsprechende Präsentation unterstützt werden.
    Freundliche Grüße

  • #2

    N. Zorn (Samstag, 15 Dezember 2018)

    Hallo Herr Öhrlein, danke für Ihre Anfrage und Ihr Interesse.
    Entschuldigen Sie bitte auch die verspätete Rückantwort.
    Das von Ihnen angesprochene Thema zu "Familie und Politik" und insbesondere "bezahlbarer Wohnraum" ist uns als örtliche CSU sehr wichtig, um Familien in Güntersleben zu halten und als Wohnort attraktiv zu sein bzw. zu bleiben.
    Da das Thema allerdings sehr komplex ist, schlage ich vor, dass Sie sich ggf noch einmal mit unserem Fraktionssprecher im Gemeinderat, Herrn W. Öffner, direkt in Verbindung setzen. Bei nächster Gelegenheit werde ich aber dennoch Ihr Anliegen mit den übrigen Vorstandsmitgliedern der CSU besprechen und Ihnen eine Antwort zukommen lassen, um Ihnen dann die aktuelle Situation im Ort und unsere Ideen näher zu erläutern. Bitte lassen Sie mir Ihre Erreichbarkeit zukommen.
    Mit freundlichen Grüßen
    N. Zorn (Ortsvorsitzender)

  • #1

    H. Öhrlein (Sonntag, 11 November 2018 19:37)

    Guten Tag,

    mich würde der Punkt "Die Partei/ Politik - was uns am Herzen liegt" etwas näher interessieren.
    Leider wird man hier nur auf die "zentrale" Homepage der CSU weitergeleitet.

    Aber was bedeuten diese Punkte konkret für das Dorf Güntersleben? Besonders spannend finde ich den Punkt "Familie"? Es gibt aktuell in Güntersleben trotz des Neubaugebietes fast keine Möglichkeiten für junge Familie zu bauen. Grundstücke und Häuser werden (wenn Sie überhaupt zum Verkauf stehen) überteuert angeboten oder im Vorfeld "unter der Hand verkauft". So hält man sich natürlich keine jungen Leute im Dorf die gerne hier leben würden.

    Wie will sich die CSU Güntersleben zukünftig für bezahlbaren Wohnraum einsetzen?

    Danke für eine Antwort und schöne Grüße.